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Osmosewasser gesund - totes Wasser oder reiner Genuss

Totes Wasser: Mineralien im Trinkwasser nötig? Osmosewasser gesund?

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Kurz & Knapp – TL;DR
  • Leitungswasser aus unserem Wasserwerk enthält 97,90 mg/l Calcium und 2,19 mg/l Magnesium; zur Bedarfsdeckung wären hier etwa 13 l bzw. 183 l pro Tag nötig – wer trinkt so viel? (Laborergebnisse Paderborn Diebesweg 2024).
  • Mineralstoffe werden primär über Lebensmittel aufgenommen; besonders Calcium und Magnesium lassen sich durch Milchprodukte, Vollkorn, Gemüse, Kerne und Nüsse deutlich realistischer decken.
  • Calcium, Magnesium und Zink können sich bei gleichzeitiger hoher Zufuhr gegenseitig in der Aufnahme hemmen (Wood & Zheng, 1997; Spencer et al., 1994).
  • In Deutschland sind laut DGE eher Defizite bei Vitamin D, Folsäure, Eisen, Jod und Vitamin B12 relevant; Magnesiummangel ist bei gesunden Menschen mit ausgewogener Ernährung selten (Nationale Verzehrsstudie II).
  • Neue Studien zeigen: Flaschenwasser (Glas- & PET) hat ein Mikroplastikproblem (NEJM Studie 2024, WWU 2023). Zusätzlich bleiben Chemikalien im Trinkwasser wie PFAS relevant (BAG 2023, Rheinlandstudie & NEO-Studie 2024). Osmoseanlagen filtern dies (Patterson et al., 2019).

Einige Menschen stehen dem Thema Osmosewasser skeptisch gegenüber, da die Filterung nicht nur Schadstoffe, sondern auch Mineralien entfernt, die für den Menschen wichtig sind. Doch wie relevant ist die Mineralienaufnahme über Trinkwasser tatsächlich? Ein Blick auf die Laborergebnisse am Beispiel des Wasserwerks Paderborn Diebesweg und die täglichen Bedarfswerte zeigt, dass diese Bedenken unbegründet sind.

Mineralien im Leitungswasser: Zahlen, die überraschen

Laut den aktuellen Laborergebnissen des Wasserwerks Paderborn Diebesweg von 2024 enthält das Trinkwasser:

  • Calcium: 97,90 mg/L
  • Magnesium: 2,19 mg/L

Der tägliche Bedarf eines Erwachsenen liegt jedoch bei:

  • Calcium: 1.000–1.200 mg pro Tag
  • Magnesium: 300–400 mg pro Tag

Um diese Mengen ausschließlich über Leitungswasser zu decken, müsste man täglich etwa:

  • 13 Liter Wasser für den Calcium-Bedarf trinken
  • 183 Liter Wasser für den Magnesium-Bedarf trinken

Das sind Mengen, die also weit von der Realität entfernt liegen, was ein Mensch täglich trinkt (Empfehlung ca. 35 Milliliter pro kg Körpergewicht). Stattdessen nimmt der Mensch diese essenziellen Nährstoffe also primär über die Nahrung auf.

Nahrung statt Wasser: So einfach deckt man den Mineralienbedarf

Mineralien die man über das Trinkwasser aufnimmt lassen sich problemlos durch eine ausgewogene Ernährung decken. Hier einige Beispiele:

Calcium:

Eine Kombination von Lebensmitteln kann den täglichen Calcium-Bedarf von etwa 1.000 mg leicht decken. Beispielsweise reichen zwei Gläser Milch, zwei Scheiben Vollkornbrot, zwei Portionen Camembert (je 60 g) und eine Portion Blattspinat (210 g). Alternativ können Sie einen Becher Naturjoghurt, eine Portion Müsli (50 g) mit 100 ml Milch, eine Scheibe Vollkornbrot, eine Scheibe Gouda, Emmentaler oder Edamer, eine Portion Grünkohl (160 g) und ein Glas Mineralwasser kombinieren, um die gleiche Menge Calcium aufzunehmen.

Magnesium:

Auch Magnesium lässt sich leicht durch folgende Lebensmittel aufnehmen:

  • Weizenkleie: 550 mg/100 g
  • Kürbiskerne: 535 mg/100 g
  • Sonnenblumenkerne: 420 mg/100 g
  • Bitterschokolade: 290 mg/100 g
  • Leinsamen: 320 mg/100 g
  • Cashewnüsse: 270 mg/100 g

Diese Beispiele verdeutlichen, dass eine ausgewogene Ernährung die Mineralstoffversorgung sicherstellt – und nicht das Trinkwasser. Wasser dient vor allem dazu, den Flüssigkeitshaushalt aufrechtzuerhalten und die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten zu unterstützen.

Calcium, Magnesium, Zink – besser nicht gleichzeitig?

Magnesium, Calcium und Zink sind zweiwertige Kationen (Ca²⁺, Mg²⁺, Zn²⁺) und konkurrieren teilweise um gemeinsame Transportwege im Darm; daher ist eine getrennte Einnahme empfehlenswert, um gegenseitige Resorptionshemmungen zu vermeiden. Hintergrund dieser Wechselwirkungen ist, dass alle drei Mineralstoffe über ähnliche Transportmechanismen im Dünndarm aufgenommen werden. Eine erhöhte Zufuhr eines Elements kann dadurch die Aufnahme eines anderen hemmen. So zeigte eine Studie, dass eine hohe Calciumzufuhr (1500 mg/Tag) die Zinkaufnahme um rund 50 % senkte (Wood & Zheng, 1997). Ebenso verringerte eine hohe Zinkzufuhr die Magnesiumresorption signifikant (Spencer et al., 1994). Solche Effekte beruhen auf kompetitiven Prozessen an den intestinalen Transportproteinen. Aus praktischer Sicht kann es daher sinnvoll sein, die Aufnahme dieser Mineralstoffe zeitlich zu trennen, was durch Osmosewasser besser steuerbar ist.

Mikronährstoffmangel: Ein Problem anderer Art

In Deutschland bestehen vor allem Defizite bei anderen Nährstoffen wie Eisen, Vitamin D, Jod, Folsäure und Vitamin B12. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE): 82 % der Männer und 91 % der Frauen erreichen die empfohlene Vitamin-D-Zufuhr nicht. 79 % der Männer und 86 % der Frauen weisen Defizite bei Folsäure (Vitamin B9) auf.

Magnesiummangel hingegen ist bei gesunden Personen und ausgewogener Ernährung selten, wie die DGE betont.

PET- und Glasflaschen: Ein Mikroplastik Problem

Ein weiterer Punkt, der für Osmosewasser spricht, ist die Belastung durch Mikroplastik. Studien zeigen: Flaschenwasser wie PET- & Glas-Flaschen haben ein Mikroplastik Problem. Was vielfach jedoch noch nicht so bekannt ist: Mehrweg-Glasflaschen können sogar mehr Mikroplastik freisetzen als PET-Flaschen.

Welche Gefahren damit für unsere Gesundheit nach aktuellen Studien einher gehen, erfahren Sie in unserem Artikel über Mikroplastik in PET- vs. Glasflaschen.

Leitungswasser vs. Osmosewasser

Die Trinkwasserverordnung wurde zwar zuletzt überarbeitet und Grenzwerte für Stoffe wie Arsen, Blei und Chrom wurden verschärft. Neu eingeführt wurden nun endlich auch Grenzwerte für PFAS (Per- und Polyfluoralkylsubstanzen). Allerdings treten entscheidende Grenzwerte z.B. PFAS-4 erst 2028 in Kraft und fallen dann, laut Umweltverbänden und Wissenschaftlern zu hoch aus. Bis dahin bleibt die Qualität des Trinkwassers von den technischen Möglichkeiten der Wasserwerke abhängig, die aufgrund der enormen Wassermengen, die sie aufbereiten müssen, oft vor großen Herausforderungen stehen. Wer seine Gesundheit ernst nimmt und selbst Verantwortung übernehmen möchte, trifft mit Osmosewasser definitiv die richtige Wahl.

In unserem Artikel zum Thema Trinkwassergrenzwerte erfahren Sie detailliert, wie viele Grenzwerte erst deutlich später verschärft werden, obwohl dies Umweltverbände stark kritisieren.

Osmosewasser Remineralisierung? Ein Marketingtrick?

Einige Anbieter von Wasserfiltern bieten offensiv eine Remineralisierung an. Dies mag sinnvoll erscheinen, mag aber erfahrungsgemäß auch mal dazu dienen, von der Filterleistung einer Osmoseanlagen abzulenken. WellBlue Osmoseanlagen zeichnen sich durch eine hohe Filterqualität aus, was durch Labortests und mehrfache Zertifizierungen belegt werden kann und so von renommierten Kliniken, Unternehmen und tausenden Privatkunden geschätzt wird.

Fazit: Osmosewasser & die Abwägung für die Gesundheit

Die Sorge, dass Osmosewasser ungesund sei, konnten wir hoffentlich nehmen. Die Mineralstoffaufnahme über Trinkwasser spielt in einer ausgewogenen Ernährung eine untergeordnete Rolle. Gleichzeitig bietet Osmosewasser durch die hohe Reinheit Schutz vor Schadstoffen, die im Leitungswasser trotz der Grenzwerte noch immer vorhanden sein können und teilweise auch gar nicht erfasst sind z.B. diverse Hormone, Nanoplastik, heute noch teils unbekannte Abbaustoffe und Medikamentenrückstände. Volles Aroma für Ihren Kaffee & Tee!

Setzen Sie auf qualitativ hochwertiges Osmosewasser – für Ihre Gesundheit und die Ihrer Familie. Sie haben noch Fragen? Lassen Sie sich unverbindlich von unseren zertifizierten Experten beraten!

WellBlue Erfahrungsberichte

Tausende Kunden haben sich bereits für WellBlue entschieden.

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Astrid

Tolle Beratung, schnelle Lieferung und Montage. Wir freuen uns, nun richtig leckeres und gesundes Osmosewasser genießen zu können. Und endlich kein Kalk mehr im Wasserkocher!!! Vielen Dank! 😊

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