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Antibiotika im Trinkwasser – Gefahr von Resistenzen?

Antibiotika sind weit verbreitete Medikamente zur Behandlung bakterieller Infektionen. Allerdings gelangen diese Arzneimittel auch in den Wasserkreislauf und können somit ins Trinkwasser gelangen. Die Hauptquellen für Antibiotika im Trinkwasser sind Abwasser und Kläranlagen, da viele Menschen Antibiotika einnehmen und diese über den Urin ausgeschieden werden.

Antibiotika im Trinkwasser: Wie kommt es dazu?

Neue Erkenntnisse zeigen, dass die Hauptquelle für Antibiotika im Trinkwasser die Ausscheidungen von Menschen sind, insbesondere von Patienten, die diese Medikamente einnehmen. Der erhöhte Verbrauch von Antibiotika führt dazu, dass größere Mengen dieser Arzneimittel über den Urin ausgeschieden werden und so in das Abwassersystem gelangen.

Zusätzlich zur menschlichen Ausscheidung gelangen Antibiotika auch durch die Ausscheidungen von Nutz- und Haustieren in das Trinkwasser. Die Tierhaltung, insbesondere in der intensiven Landwirtschaft, ist eine weitere bedeutende Quelle für Antibiotikarückstände im Wasser. Antibiotika werden in der Tierhaltung routinemäßig eingesetzt, um Krankheiten vorzubeugen und zu behandeln. Die Ausscheidungen der Tiere und der Einsatz von Gülle als Düngemittel führen dazu, dass Antibiotikarückstände in die Umwelt gelangen und letztendlich ins Trinkwasser gelangen können.

Darüber hinaus kann auch unsachgemäße Entsorgung von abgelaufenen oder nicht mehr benötigten Antibiotika eine Quelle für deren Eintrag in das Trinkwasser sein. Wenn Medikamente über die Toilette oder den Abfluss entsorgt werden, können sie nicht vollständig abgebaut werden und gelangen so in das Abwassersystem.

Es ist wichtig zu beachten, dass herkömmliche Klärwerke nicht in der Lage sind, Antibiotika effektiv aus dem Abwasser zu entfernen. Die gängigen Klärungsmethoden sind nicht spezifisch auf die Entfernung von Arzneimittelrückständen ausgelegt, daher gelangen Antibiotika häufig in die Gewässer und letztendlich in das Trinkwasser.

Angesichts dieser Herausforderungen ist es von entscheidender Bedeutung, dass Maßnahmen ergriffen werden, um die Belastung des Trinkwassers mit Antibiotika zu reduzieren. Dies umfasst die Förderung eines verantwortungsvollen Antibiotikaeinsatzes in der Human- und Tiermedizin, die ordnungsgemäße Entsorgung von abgelaufenen oder nicht mehr benötigten Medikamenten und die Verbesserung der Abwasserbehandlungstechnologien, um eine effektive Entfernung von Antibiotika aus dem Abwasser zu gewährleisten.

Auswirkungen auf die Gesundheit

Die Anwesenheit von Antibiotika im Trinkwasser kann potenzielle Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Eine der Hauptbedenken ist die Entwicklung von Antibiotikaresistenzen. Wenn Menschen über längere Zeit niedrige Dosen von Antibiotika über das Trinkwasser aufnehmen, können sich Bakterien im Körper an diese Substanzen anpassen und Resistenzen entwickeln. Dies kann zu einer geringeren Wirksamkeit von Antibiotika führen, wenn sie zur Behandlung von bakteriellen Infektionen eingesetzt werden.

Vor allem für Personen mit geschwächtem Immunsystem, wie Kleinkinder, ältere Menschen und Menschen mit bestimmten Krankheiten, können Antibiotikaresistenzen schwerwiegende Folgen haben. Eine Infektion mit antibiotikaresistenten Bakterien kann schwierig zu behandeln sein und zu schweren Krankheitsverläufen führen. In einigen Fällen kann es sogar zum Tod führen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Konzentration von Antibiotika im Trinkwasser in der Regel niedrig ist und dass eine einzelne Exposition normalerweise nicht zu akuten gesundheitlichen Problemen führt. Dennoch ist die langfristige und chronische Aufnahme von niedrigen Dosen von Antibiotika eine besorgniserregende Situation, insbesondere in Bezug auf die Entwicklung von Antibiotikaresistenzen.

Fazit:

Um sich vor den potenziellen Auswirkungen von Antibiotika im Trinkwasser zu schützen, können verschiedene Maßnahmen ergriffen werden. Dazu gehören die Förderung eines verantwortungsvollen Einsatzes von Antibiotika in der Human- und Tiermedizin, die ordnungsgemäße Entsorgung von abgelaufenen oder nicht mehr benötigten Medikamenten, die Verbesserung der Abwasserbehandlungstechnologien zur effektiven Entfernung von Antibiotika aus dem Abwasser und die individuelle Nutzung von Umkehrosmoseanlagen, um das Trinkwasser zu filtern und potenzielle Rückstände von Antibiotika, Nitraten, Chlor uvm. zu entfernen.

 

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