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Enthärtungsanlagen: Warum es ohne Salz nicht geht

Kurz & Knapp – TL;DR
  • Enthärtungsanlagen ohne Salz gibt es nicht, Anbieter die Anlagen so nennen werben irreführend (§ 5 UWG)
  • Kalkschutzgeräte bzw. Kalkschutzsysteme sind in der DIN 3607-1:2023-05 beschrieben, sie enthärten das Wasser nicht
  • Für Enthärtungsanlagen bzw. Entkalkungsanlagen sind DIN EN 14743 sowie DIN 19636-100 relevant
  • Die WellBlue Techniker haben viele Kalkschutzsysteme ausgebaut und auf WellBlue Enthärtungsanlagen gewechselt
  • Nur Enthärtungsanlagen mit Ionenaustauschverfahren reduzieren den Härtegrad messbar

Die Wasserhärte ist ein häufiges Problem in vielen Haushalten. Überschüssiger Kalk im Wasser kann zu Verstopfungen in Leitungen und Geräten führen und auch den Geschmack des Wassers beeinträchtigen, die Haut trocknet schneller aus und vieles mehr. Eine Enthärtungsanlage kann Abhilfe schaffen und das Wasser enthärten, indem es den Kalk am Hauptwasseranschluss entfernt. Tipp: Mit wasserhaerte.io ermitteln Sie schnell Ihre Wasserhärte.

Funktion einer Enthärtungsanlage mit Salz

Das Salz einer solchen Entkalkungsanlage wird zur Regeneration des Enthärters verwendet und sorgt dafür, dass die Anlage zuverlässig Ihre Dienste leisten kann. Eine Enthärtungsanlage mit Salz funktioniert meist auf der Basis von Ionenaustauscher-Harzen. Diese Harze tauschen positive Ionen im Wasser, wie Calcium- und Magnesiumionen, gegen negative Ionen wie Natriumionen aus. Dadurch wird das Wasser „enthärtet“, da die Menge an härtebildenden Ionen verringert wird.

Enthärtungsanlage Vorher Nachher Dusche

Weitere Infos zur Funktionsweise und Regeneration einer Enthärtungsanlage erfahren.

Enthärtungsanlagen ohne Salz: Falscher Begriff

Ein Kalkschutzsystem ohne Salz ist keine Enthärtungsanlage. Der Begriff „Enthärtungsanlage“ ist technisch klar genormt und so auch im technischen Regelwerk der DVGW beschrieben: Maßgeblich sind hier insbesondere die DIN EN 14743 sowie in Deutschland ergänzend die DIN 19636-100. Diese Normen beziehen sich auf Anlagen zur Trinkwasserenthärtung, die mit dem Ionenaustauschverfahren arbeiten. Dabei wird die Wasserhärte tatsächlich und messbar reduziert. Genau dafür wird Regeneriersalz benötigt, damit die Anlage dauerhaft zuverlässig arbeiten kann.

Sogenannte Kalkschutzsysteme oder auch Kalkschutzgeräte (DIN 3607-1:2023-05) machen genau das nicht. Sie senken den tatsächlichen Härtegrad des Wassers nicht messbar, sondern sollen Kalk lediglich so beeinflussen, dass er sich angeblich weniger stark an Oberflächen, Leitungen oder Geräten festsetzt. Das Wasser wird dadurch aber nicht wirklich weich. Fachlich korrekt handelt es sich deshalb nicht um Enthärtungsanlagen.

Wer solche Systeme trotzdem als „Enthärtungsanlage“ bewirbt, erweckt beim Kunden den Eindruck einer echten Wasserenthärtung, obwohl diese technisch nicht stattfindet. Das ist aus unserer Sicht nicht nur irreführend und wettbewerbsrechtlich abmahngefährdet (§ 5 UWG), sondern wirft auch Fragen zur Seriosität des jeweiligen Anbieters auf. Eine echte Enthärtungsanlage arbeitet mit Salz, reduziert den Härtegrad messbar und erfüllt genau den Zweck, den Verbraucher & Betriebe im Ergebnis einer Enthärtungsanlage erwarten – weiches Wasser im Einklang mit der Trinkwasserverordnung § 13 Absatz 1 Trinkwasserverordnung (TrinkwV).

Kalkschutzsysteme ohne Salz: Enttäuschte Erwartungen?

Die Kalkschutzsysteme, die ohne Salz betrieben werden, sind meistens weniger effektiv und wir haben bei unseren Neukunden schon einige Systeme anderer Anbieter ausgebaut, die für diese nicht zufriedenstellend funktioniert haben. Bei der WellBlue selbst bieten wir sie daher auch gar nicht an. Anbieter solcher Systeme schreiben selbst, dass dadurch nicht der Härtegrad des Leitungswassers verringert wird und kein chemisch weiches Wasser erzeugt werden kann.

Kalschutzsysteme ohne Salz
Beispiel ausgebautes Kalkschutzsystem ohne Salz

Fazit:

Zusammenfassend kann man sagen, dass Enthärtungsanlagen ohne Salz nicht optimal funktionieren. Um ein effektives und tatsächliches Enthärten des Wassers zu erreichen, ist es am besten, eine Enthärtungsanlage mit Salz zu verwenden. Wenn man ein System wählt, welches nicht richtig funktioniert und gleichzeitig bedenkt, dass jeder Millimeter Kalkschicht zu 12 % – 18 % mehr Energieaufwand führt, dann ist es für die Amortisationszeit deutlich zielführender, direkt auf eine jahrelang bewährte Enthärtungsmethode zu setzen.

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